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Feldversuch im Weltgezwitscher

  1. Fri, 10th Feb 2012
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Es ist ja nicht so, dass ich Twitter nicht schon lange gekannt hätte. Aber letztlich habe ich immer die Finger davon gelassen. Die Vorstellung regelmäßig zu lesen wer wann gerade wohin geht, etc. fand ich ausgesprochen langweilig. Seit dieser Woche bin ich auch dabei. Wobei ich nicht mal sagen kann woher der plötzliche Sinneswandel kam. Montag meinte ich jedenfalls, ich müsste mir doch mal ein Bild davon machen warum Twitter immer noch in aller Munde ist. Kurzum, ich habe einen Account an- und dann losgelegt. Die harten Fakten nach einer Woche:

  • 25 Tweets
  • 15 Following
  • 11 Follower

Details findet man unter @puzzknow.

Erst mal könnte man jetzt denken: Mensch! Nach einer Woche schon 11 Follower. — Wenn ich das mal auf die 52 Wochen des Jahres hochrechne, müsste ich bei einem linearen Verlauf schon über 500 am Jahresende haben. Mit Schneeballeffekt noch eine ganze Reihe mehr.

Ich muss zugeben, die Meldungen jeden Morgen, dass es wieder ein oder zwei neue Follower gibt, hatte einen ähnlichen Effekt wie verschiedene Gamification-Ansätze. Aber bei genauerem Hinsehen folgen mir 90% der Follower vermutlich nicht aus Interesse, sondern um sich selbst oder irgendein Produkt ins Licht zu rücken. Wenn man nicht gerade Barrack Obama (12.420.454 Follower) heißt, schaut man sich die Neuzugänge ja doch etwas genauer an.

Was meine Befürchtungen bzgl. der Twitter-Meldungen angeht wurde ich sowohl enttäuscht als auch bestätigt. Manche Leute schreiben eine ganze Menge belangloses Zeug. Aber denen kann man dann auch wieder ‚entfolgen‘. Andererseits findet man aber auch durchaus einige brauchbare Informationen. Und anhand einer Meldung, die durch Jane McGonigal auftauchte, konnte ich recht deutlich nachvollziehen wie Nachrichten auch Wellen schlagen können.

Für mich selbst bin ich mir noch nicht so richtig im Klaren, ob ich das weiterführe. Auf der einen Seite finde ich es gut, wenn man die vielen kleinen Dinge, auf die man im Laufe eines Tages oder einer Woche stößt, einfach kurz zum Besten geben kann. Dinge, für die sich ein Blogeintrag nicht unbedingt lohnt. Und oft sind es ja gerade diese kleinen Hinweise, die eine neue Idee oder einen Denkanstoß liefern. Auf der anderen Seite ist Twitter ein zusätzlicher Zeitfresser. Aber dagegen hilft vielleicht auch meine zweite Neuentdeckung für diese Woche: SelfControl. Ein wirklich hilfreiches, kleines Programm.

 

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