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Erfolgsfaktoren für und Nachhaltigkeit von E-Learning-Studiengängen

  1. Thu, 12th Jan 2012
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Im März steht die nächste GML²-Tagung an. Die Tagung zu den ‚Grundfragen multimedialen Lehrens und Lernens’. Mit dem 10-jährigen Jubiläum ist es dabei offensichtlich auch Zeit einen Rückblick auf das Thema E-Learning zu werfen. Denn dieses Jahr steht die Tagung unter dem Motto ‚Von der Innovation zur Nachhaltigkeit‘. Dabei soll es vor allem darum gehen hochwertige und erfolgreiche E-Learning-Projekte vorzustellen. Bei der Umsetzung der Tagung scheint man dabei dem letztjährigen Konzept zu folgen bei dem es zum einen eine Reihe von Vorträgen gibt und am Folgetag einen jeweils daran anschließenden/darauf aufbauenden Workshop.

Wir, d.h. eine Kollegin und ich, nehmen schon seit einigen Jahren regelmäßig an der Tagung teil. Vor allem aufgrund der starken Bezüge zur Praxis. Aber es ist auch jedes Mal sehr interessant die Teilnehmer und Veranstalter wieder zu treffen. Und so werden weder die Pausen noch die Abendveranstaltung langweilig. Im Gegenteil.

Ich fand das neue Konzept mit den Workshops im letzten Jahr sehr gut. Und als Ende letzten Jahres dann der Call for Papers bei uns angekommen ist, haben wir erst gezaudert: Poster, wie im letzten Jahr? Oder gleich einen Vortrag mit Workshop? Irgendwas dazwischen gibt es nicht. Aber die guten Ideen von Christian Spannagels Workshop im letzten Jahr, haben genügend Anregungen gegeben. Und so entwickeln wir gerade einen Vorschlag für einen Beitrag auf der Tagung. Zu eLearning Bauphysik (eLBau) natürlich.

Bei der Ausarbeitung des Abstracts ist uns bewusst geworden, dass es gar nicht so einfach ist das komplexe System eLBau so einfach zu beschreiben. Es stecken doch eine ganze Menge an Ideen und Erfahrungen drin. Und deren komplexes Zusammenspiel wird einem erst bewusst, wenn man versucht es zu beschreiben. Aber mittlerweile, nach verschiedenen Ansätzen und Diskussionen, haben sich einige Schwerpunkte herauskristallisiert. Abgesehen von der Vorstellung von eLBau haben wir uns überlegt ein paar Themen für den Workshop zu wählen, die kein primäres Thema im Bereich E-Learning sind. Themen, die aber aus unserer Sicht wichtig für die erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung eines E-Learning-Studiengangs sind:

Grundlagenermittlung

Das Thema der Grundlagenermittlung: Markt- und Bedarfsanalyse, Zielgruppenanalyse und eine Ressourcenanalyse (in Bezug auf externe Autoren und Tutoren). Die ersten beiden Punkte werden gerne übersprungen. Wir haben im universitären Bereich oft genug gehört, dass sich die Nachfrage schon entwickelt, wenn das Angebot erst mal da ist. Und der letzte Punkt … dessen Bedeutung haben wir erst im weiteren Verlauf der Entwicklung erkannt. Denn wenn man inhaltlich und zeitlich nicht alles selbst leisten kann, muss man sich externe Kräfte mit ins Boot holen. Und es hat sich als ungemein schwierig herausgestellt, in einem stark spezialisierten Fachgebiet geeignete Autoren und Tutoren zu finden. Denn neben der eigentlichen Fachkompetenz werden für den E-Learning-Bereich eine ganze Reihe weiterer Fähigkeiten benötigt. Auf diese Ressourcen muss man sich einstellen, um qualitativ hochwertige Inhalte und Betreuung zu gewährleisten; selbst wenn der Fachtutor von Modul A nicht viel mehr als ein Programm auf seinem Rechner halbwegs bedienen kann. 
Für den Workshop wollen wir uns daher zum einen mit der Zielgruppenanalyse anhand der Personas-Methode beschäftigen, zum anderen mit der Analyse der Ressourcen.

Entwicklungsrichtlinien

Die Ergebnisse aus dem ersten Teil bilden den Ausgangspunkt für zwei weitere Entwicklungsgrundlagen. Ebenfalls Bereiche, die eher weniger betrachtet und diskutiert werden: Die Entwicklung von Richtlinien für die Gestaltung und für (externe) Autoren/Fachtutoren. Aus unserer Sicht ebenfalls zwei wichtige Aspekte, die direkt oder indirekt mit den Analyseergebnissen aus dem ersten Teil zusammenhängen. Ohne diese Grundlagen ist es schwierig ein konsistentes Ganzes aufzubauen und dabei eine durchgehend hohe Qualität zu gewährleisten.

Wer jetzt mehr wissen möchte. Details, usw., … vielleicht auf der GML²-Tagung.

 

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